Donnerstag, 13. Dezember 2018

Süßwarenreview #38, #39 und #40: Pocky - Berry Chocolat, Almond Crush und Sqeeze Peach

Guten Tag liebe Leser,

--Edit: Da ist mir doch glatt die falsche Überschrift rein gerutscht!--

Heute geht es um drei Pockysorten, die ich in Japan probieren konnte. Zwei davon kann ich euch empfehlen, die eine Sorte jedoch hat mich enttäuscht!
Das Pockys an sich lecker sind, weiß sicher jeder. Daher gehe ich hier vor allem auf den Unterschied zur klassischen Sorte ein.

Süßware #38: Pocky, Geschmacksrichtung: Berry Chocolat

Leckere Schokoladenpockys mit einer leichten Fruchtnote. Also im Grunde, das was jeder kennt, nur noch etwas besser. Ich glaub, mehr muss man hier garnicht sagen. :)

Die Packung enthält 4 Päckchen mit je 5 Pockys, insgesamt also 20 Stück.

Geschmack: 4,5/5
Ungewöhnlich: 3,5/5
Suchtfaktor: 3,5/5

Süßware #39: Pocky, Geschmacksrichtung: Almond Crush

Die Sorte ist sehr lecker. Gut finde ich auch wie stark die Mandel herausschmeckt. Hier hätte ich weniger erwartet. Alles im allem eine relativ simple, aber gute Sorte.
Einziger Kritikpunkt ist die Packungsgröße. Es sind zwei Päckchen mit je 6 Pockys, also insgesamt 12 Stück, darin. Gerade zu Zweit sind die so viel zu schnell weg.

Geschmack: 5/5 (wie die klassischen, nur noch besser)
Ungewöhnlich: 3/5 (Nussschokolade gibt es hier in Deutschland ja viele Sorten)
Suchtfaktor: 4/5

Süßware #40: Pocky Squeeze, Geschmacksrichtung: Pfirsisch


Die Sorten Squeeze sollten zu 70% Fruchtsaft enthalten. Vom Geruch merkt man dies auch. Geschmacklich finde ich die Kombination jedoch nicht gut. Es schmeckt künstlich und das Pfirsich kommt, finde ich, nicht wirklich durch. Ich glaub, hier passt der Fruchtsaft einfach nicht mit der Schokolade zusammen. Auch wenn das Design auf der Packung interessant aussieht, greift besser zu einer der vielen anderen Sorten!!!

Die Packung enthält 3 Päckchen mit je 6 Pockys, insgesamt also 18 Stück. Von der Größe gehören Sie zu den Pockys Midi, d.h. Sie sind etwas kürzer als die klassischen Pockys, aber auch etwas dicker.

Geschmack: 1,5/5
Ungewöhnlich: 2/5
Suchtfaktor: 1/5

Montag, 10. Dezember 2018

Japanreise: 6 Ideen um Urlaubs-Erinnerungen zu bewahren

Guten Tag liebe Leser,

Erstmal yay! Der 100ste Artikel ist somit veröffentlicht!
Wow, allein jetzt sehe ich den Unterschied zwischen meinen ersten Artikeln und jetzt. Vor allem meine Reviews waren noch etwas unsystematisch und als Hintergrund hatte ich Fotos von meinen Bentos.
Danke an alle, die hier immer mal wieder reinschauen :) Und nachträglich einen schönen Nikolaus und eine schöne Adventszeit.

Und passend hierzu nun zum eigentlichen Artikel, wie könnt ihr eure Erinnerungen an den Urlaub länger am Leben halten?

Platz 1: Reisetagebuch

Schreibt einmal am Tag Abends auf, was ihr erlebt habt. Auf die Art könnt Ihr dies später viel besser nachvollziehen. Ich selbst habe gemerkt, dass man bereits nach 3 Wochen anfängt, einzelne Dinge wieder zu vergessen. Das mögen vielleicht nicht die schönsten Dinge gewesen sein, aber vielleicht genau die Dinge, die den Urlaub am Ende besonders machen? Ansonsten hebt euch z.B. Kassenbons oder Eintrittskarten auf und klebt diese ebenfalls in das Tagebuch. Die Zeit, die ihr hierfür verwendet, zahlt sich am Ende aus.
Notizbücher, Stifte, Sticker und buntes Klebeband findet ihr zur genüge in Japan.
Alternativ könnt ihr auch eine App, wie z.B. Journey nutzen, bei der ihr Fotos und GPS-Daten passend zu euren Einträgen speichern könnt: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.journey.app Ich hatte mir hiermit manchmal Notizen gemacht.

Hier mal zwei Auszüge aus meinem Tagebuch. :)

Platz 2: Fotos und alles, was ihr anschließend damit bedrucken könnt.

Macht Fotos! Von den schönen Dingen, von den lustigen Dingen, von alltäglichen Dingen, von Dingen die anders sind als in Deutschland.
Anschließend könnt ihr euch diese immer und immer wieder ansehen. Japan ist ein so schönes Land mit völlig andere Architektur, sodass ihr anschließend eure eigenen Bildschirmhintergründe oder Postkartenmotive habt (Schaut hierzu ruhig meine hoch geladenen Fotogalerien an). Ich selbst habe mir einige Fotos im Büro auf der Arbeit aufgehängt, sodass ich immer wieder einfach mal 2 Sekunden abschweifen kann, wenn etwas stresst. Ansonsten habe ich mir mehrere Bilder auf Leinwand drucken lassen, Magneten für an den Kühlschrank machen lassen und auch ein Puzzle. So kann ich nun stundenlang auf ein Foto schauen und entdecke hierbei völlig neue Details.

Platz 3: Mitbringsel

Seien es Plüschtiere, Magneten, Animefiguren, etc. Es gibt hierbei eine schier unendliche Auswahl!
Meine Mitbringsel habe ich in diesen beiden Artikel aufgelistet: Artikel 1 & Artikel 2
Sehr zu empfehlen sind hierbei die 100Yen-Geschäfte und für Animefans das komplette Akihabara-Viertel in Tokyo. Gute Einkaufstipps findet ihr in folgendem Artikel: Link

Platz 4: Blog

Schreibt einen Blog über eure Erlebnisse! Was hat euch gefallen? Was nicht? Wo wollt ihr noch hin? All das, was ich hier auch gerade mache. :)

Platz 5: Neue Lieblingsgerichte

Findet neue Geschmäcker und mit Glück bekommt ihr diese dann auch bei euch im Asiasupermarkt. Bei mir ist dies u.a. Calpis, wozu ich ein ander mal mehr erzählen werde, Cola Peach und Udonnudeln. Mein Freund hat dort Umeboshi für sich entdeckt, von denen wir nun extra immer wieder welche holen werden. Auch unser Frühstück haben wir nun schon etwas ans den Stil in Ryokan angeglichen, wozu ebenfalls noch ein Artikel folgen wird.

Platz 6: Weitere Ideen

  • Goshuincho: Eine ganz besondere Art und Weise sich die Tempel zu merken, die man besucht hat. (Hier im Artikel seht ihr meines.)
  • Yukata: Tragt ein Stück Japan auf der nächsten Party, beim Besuch einer Convention oder wo immer ihr möchtet.
  • Eine Kleinigkeit, die Ihr in jeder besuchten Stadt holt: Ihr könnt euch z.B. aus jeder besuchten Stadt selbst eine Postkarte schicken und schreibt kurz drauf, was Ihr dort erlebt habt. Oder ihr holt euch von jeder besuchten Stadt einen kleinen Magneten. Für mich war diese Kleinigkeit der Eintrag in mein Goshuincho.

Was habt Ihr als Erinnerung an euren Urlaub mitgebracht?

Dienstag, 27. November 2018

Japanreise: Mein Goshuinchō

Guten Tag liebe Leser,

Bevor der Artikel losgeht, die Frage, ob Ihr Artikelwünsche oder auch sonstige Fragen habt. Eventuell auch einen eigenen Blog, den ich mal vorstellen kann.
Zum einen ist bald Weihnachten und zum anderen wird der nächste Artikel der 100ste werden!

Und nun zum eigentlichen Thema: Goshuinchō
Hierbei handelt es sich um ein Stempelbuch, in den man von den Mönchen/Maikos der jeweiligen Tempel/ Schreine für einen Beitrag von 300 Yen einen Eintrag mit Stempel, dem Goshuin, erhält.
Diese dienen als Nachweis für den Besuch beim Tempel.

Die Bücher gibt es sowohl bei den Tempeln, als auch in einigen Bücherläden oder Furoshiki-Geschäften. Dazu kann bei den Tempeln oft auch eine Stofftasche zum Schutz des Goshuinchō gekauft werden.
Solltet Ihr euch selbst Stempel holen, agiert mit einem gewissen Respekt.

Hier aber nun zunächst das Cover + die Schutztasche von meinem Goshuin.
Die Schutztasche stammt vom Ginkaku-ji.


Und anschließend die Beiträge von rechts nach links, entsprechend der japanischen Leserichtung, jeweils mit dem Tempel, Ort und Besuchsdatum.
(Auf die Art fällt es mir in Zukunft auch leichter nachzuvollziehen, welche Tempel ich besucht habe, da ich die Kanji leider nicht lesen kann.)

Seite 1: Daikaku-ji, Kyoto, 24.03.2018
Seite 2 (rechts): Tofuku-ji, Kyoto, 28.03.2018
Seite 3 (links): Sennyū-ji, Kyoto, 28.03.2018
Seite 4 (rechts): Kasuga Taisha, Nara, 29.03.2018
Seite 5 (links): Kinkaku-ji, Kyoto, 30.03.2018
Seite 6 (rechts): Ninna-ji, Kyoto, 30.03.2018
Seite 7 (links): Engyo-ji, Himeji, 31.03.2018
Seite 8 (rechts): Okazaki Shrine, Kyoto, 01.04.2018
Seite 9 (links): Ginkaku-ji, Kyoto, 01.04.2018
Seite 10 (rechts): Fushimi Inari, Kyoto, 03.04.2018
Seite 11 (links): Kinpusen-ji, Mount Yoshino, 04.04.2018
Seite 12 (rechts): Kiyomizudera, Kyoto, 05.04.2018
Seite 13 (links): Zojo-ji, Tokyo, 07.04.2018

Kurze Erläuterung zu den Einträgen: Rechts unten findet ihr immer das Datum mit der aktuellen Ära (zur Zeit ist dies Heisei) und dem Datum mit Jahr-Monat-Tag. Und in der Mitte bzw. links davon den Namen des Tempels.
Auf jeder Seite wird ein Trennblatt gelegt, um eventuelles abfärben durch den Stempel zu verhinder. Zum Teil haben diese kurze Erläuterungen in Romanji oder auch ausführliche Texte in japanisch drauf, manchmal ist es einfaches dünnes Papier.
Hier ein Trennblatt das den Aufbau für Ginkaku-ji erklärt.
Und hier nochmal zwei weitere Trennblätter:

Was sind eure Lieblingseinträge? Auf Grund der Motive sind es bei mir der Hasentempel und der obere Tempel in Nara. Und habt auch Ihr ein Goshuincho


Donnerstag, 22. November 2018

Japanreise: Die schönsten Schlösserfotos

Guten Tag liebe Leser,

Heute geht es bei den Fotos um drei japanische Schlösser/Burgen und den alten Kaiserpalast, die ich hier zusammenfasse.

Unter #Fotos könnt ihr euch noch mehr Bilder von Japan ansehen.

Solltet ihr jemals zur Kirschblüte in Japan sein, empfehle ich euch Himeji! Ihr lauft unter einem Meer von Kirschblüten...

1.) Schloss Himeji (Himeji-jo)





2.) Schloss Osaka (Osaka-jo)






3.) Schloss Nijo (Nijo-jo) und der Garten im alten Kaiserpalast, Kyoto



Welche Burgen und Schlösser habt ihr in Japan besucht und welche war euer Highlight?


Montag, 19. November 2018

Japanische Gerichte #4, #5 und #6: Windbeutel, Sandwich und Brioche mit Erdbeere

Guten Tag liebe Leser,

Als nächstes möchte ich auf drei weitere Süßspeisen mit Erdbeere eingehen, die man zumindest zur  Erdbeersaison in Japan findet.

#4 Windbeutel - Erdbeersahne (Marke: 7eleven):




Scheinbar habe ich auch hier wieder keine Notizen gemacht. Dafür gehört es mal wieder zu meinem absoluten Favoriten aus Japan! Ein besonders weicher XXL-Windbeutel gefüllt mit süßer Sahne und Erdbeersoße! Die Füllung mit dem schlichten Windbeutelteig kombiniert war einfach perfekt und preislich zum Glück etwas günstiger als der Daifuku White Chocolate Ichigo aus meinem vorigen Artikel (Link).
Sollte es Ihn wieder geben, werde ich Ihn mir nächstes mal sicher wieder holen.

Geschmack: 5/5
Ungewöhnlich: 3/5
Suchtfaktor: 5/5
Preis: 150 Yen

#5 Sandwich - 1x Erdbeersahne, 1x Früchtesahne:


Gerade bei dieser Sandwichsorte ist das gekühlte sehr angenehm. Die kalte Sahne und Erdbeeren haben bei der Wärme, die bereits im Frühling in Japan ist, etwas angenehm erfrischendes. Ansonsten ist es eines der wenigen süß belegten Sandwiches, die es gibt. Geschmacklich ist es ansonsten längst nicht so spektakulär, wie es vielleicht klingt. Probiert es doch einfach mal.
Das gezeigte Pack hatte übrigens ein reines Erdbeeresahne-Sandwich und ein Sandwich mit gemischten Früchten drinne.
Vielleicht mach ich auch einfach mal solche Sandwiches für eine Party. Wichtig ist hier nur, dass es Weißbrot ohne Rand sein sollte.

Geschmack: 3,5/5
Ungewöhnlich: 2/5
Suchtfaktor: 3/5

#6 Brioche mit Erdbeermarmelade:


Im Grunde handelt es sich hierbei um ein Brioche mit Erdbeermarmelade. Die Konsistenz ist daher typisch weich. Geschmacklich ist es eher langweilig. Die Marmelade hat leider weder nennenswerte Süße noch Geschmack. Hier schmeckt eigentlich jede deutsche Marmelade aromatischer.
Wenn ihr also etwas anderes im Regal seht, dass ich auch probieren wollt, nehmt lieber das andere! Es gibt zu viele gute Sachen als das sich dieses hier gelohnt hätte.

Geschmack: 2/5
Ungewöhnlich: 2/5
Suchtfaktor: 2/5

Welche Erdbeerspeisen könnt ihr aus Japan empfehlen, wenn man mal wieder zur Saison da ist?