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Freitag, 12. März 2021

Japanische Gerichte #18: Dagashi

Guten Tag liebe Leser,

Auch wenn es kein "Gericht" in diesem Sinne ist, wollte ich den Begriff einmal gesammelt aufgreifen.
Dagashi sind günstige Süßigkeiten oder Snacks, die vor allem Kinder und jung gebliebene Erwachsene ansprechen sollen.
Das deutsche Äquivalent dazu sind Gummischnüre, Schleckmuscheln, Ahoj Brause und all die anderen Sachen, die man als Kind haben wollte.

Neben dem Preis, sprechen diese auch durch das Design, indem zum Beispiel niedliche Cartoon-Figuren auf der Verpackung dargestellt werden und den Unterhaltungsfaktor Kinder an.  Letzteres kennt man z.B., wenn man die Gummischnüre vor dem Essen geflochten hat oder einen Lutscher zunächst in Brausepulver gedippt hat.
Während Umaibō mit ihrem Maskottchen Umaemon ein Beispiel für niedliches Design ist, kann bei Fueramune durch das Pusten in die Lochmitte ein Pfeifgeräusch erzeugt werden.
Umai-Bo Tonkatsu Sauce, Teriyaki Burger, Yasai Salad und Yakitori

Zusätzlich bieten einige Süßwaren auch kleine Lotterien. Bei Awadama Red bedeutet はずれ (hazure) ihr habt verloren. Bei あたり(atari) gibt es noch ein Bonbon vom Ladenbesitzer. 

Zu Dagashi gehören u.a. folgende Süßwaren und Snacks (Artikel bzw. Hashtags sind verlinkt):

Donnerstag, 14. November 2019

Japanische Gerichte #17: Gyudon

Guten Tag liebe Leser,

Heute geht es um eines meiner Lieblingsabendessen in Japan.
Gyudon, dass sich aus den Worten Gyu(niku) für Rindfleisch und Don(buri) für eine Schüssel Reis zusammensetzt und im Grunde genau das ist was der Name sagt.

Das Gericht ist simple, lecker, sättigend und meist sehr preiswert. Außerdem bieten es einige Läden zusammen mit einer Misosuppe an.
Die einzige Kette, bei der ich es bisher probieren konnte, ist Sukiya (Sukiya Kisshoin Hachijodori) (Link zum englischen Menü), die sich mit ihrem Angebot vor allem auf Gyudon und Curry konzentrieren.
Neben der klassischen Variante mit Reis und gewürztem Rindfleisch, gibt es noch einige Varianten.

Drei Arten Käse-Gyudon


Mein absoluter Favorit, denn ich mir 2 mal geholt habe und seit dem vermisse. Auf das Gyudon werden zusätzlich drei Sorten Käse (geriebener&flüssig) gegeben. Zusammen mit dem unglaublich zartem, dünnen Fleisch und Zwiebeln, einfach perfekt.
Ich persönlich musste mit der M-Portion, die übrigens 500 Yen gekostet hat, ziemlich kämpfen.

Es gab übrigens auch, wie in Japan üblich, kostenloses Wasser, das mir nicht so geschmeckt hat. Stattdessen habe ich mich in Melon-Fanta verliebt. :)

Frühlingsziebel-Gyudon mit einem rohen Ei


Das Gericht, das mein Freund sich zweimal geholt hat. Es ist in Japan bei vielen Gerichten üblich, das ein rohes Ei darüber gegeben wird. Bei der Kette Sukiya erhaltet ihr das Ei noch in seiner Schale und könnt es dann selber darüber geben.
Mein Freund hatte die L-Portion, für 610 Yen, und war damit auch mehr als satt. Keine Ahnung, wer da die Mega-Portion schafft.

Welche Gyudonversion findet ihr am Besten?

Samstag, 10. August 2019

Japanische Gerichte #16: Harajuku Crepe

Guten Tag liebe Leser,

Heute ein weiter Favorit von mir: Harajuku Crepe

Der Crepe wird gefüllt und anschließend in die Form einer Eistüte gerollt. Hierbei gibt es im Grunde zwei Geschmacksrichtungen:
  • Süß mit Sahne, Obst, Eis, Kuchen und Soße (wobei einzelne Elemente fehlen können)
  • Deftig mit Salat, Cream Cheese (=Frischkäse) und Fisch oder Fleisch.

Je nach Sorte & Geschäft kosten diese ca. 400~700 Yen, d.h. ca. 3,50€~6€.


Es gibt viele Ecken in Japan, in denen ihr diese Crepes findet, wobei Harajuku, wie der Name schon sagt, der typischste Ort hier für ist.

Unser erster Versuch war in Kyoto bei Marion Crepe (Link zu Google Maps)
Ich hatte einen Sahne-Erdbeere-Vanilleeis-Cheesecake-Schokosoße-Crepe. Sehr lecker, wobei ich den Cheesecake glaube ich übertrieben fand.
Mein Freund mag süß nicht ganz so sehr und hatte einen Thunfischcrepe.

Unseren zweiten Crepe hatten wir in Tokyo direkt nach unserem Check-in im Hotel in Shinjuku.
Ihr findet den Laden Pearl Lady: Link zu Google Maps.
Hier gab es für mich den oben gezeigten Sahne-Banane-Schokoeis-Brownie-Crepe. Die Bestellung von meinem Freund wurde leider komplett falsch verstanden und man wollte uns zunächst nicht die korrekte Bestellung geben.

Ein Rezept zum Nachmachen findet ihr in folgendem Artikel: Link

Habt ihr schon mal Harajuku Crepe probiert und könnt einen Laden empfehlen? Und mögt ihr die japanische Variante oder mögt ihr lieber klassische deutsche Pfannkuchen?

Freitag, 5. April 2019

Japanische Gerichte #15: Onigiri (Reisbällchen)

Guten Tag liebe Leser,

Heute geht es um den vermutlich wichtigsten Snack aus dem Konbini: Onigiris!
Je nach Sorte & Geschäft kosten diese ca. 100~120 Yen, d.h. ca. 80~95 cent.
Geschmacksrichtungen gibt es hierbei einige, u.a. auch Umeboshi (Eingelegte Pflaume), der Favorit von meinem Freund. Mein Favorit war allerdings das einfachere gesalzene Onigiri (Reisbällchen), da ich keinen fischigen Geschmack, was auch Nori einbezieht, mag.
Eine genauere Auflistung mögliche Geschmacksrichtungen findet ihr bei Wanderweibs Blog: Link.

Verpackung der Onigiris aus dem Konbini:

Hier nochmal mein Tipp, wie ihr Reisbällchen richtig auspackt.
(Mehr Tipps für den Urlaub in Japan im folgenden Artikel: Link)

Es gibt zwei Möglichkeiten:

  • a) Ohne Nori/ meist quadratisch verpackt: In diesem Fall könnt ihr die Reisbällchen öffnen wie ihr wollt.


  • b) Mit Nori/ dreieckig verpackt: In diesem Fall zieht ihr, wie im Bild gezeigt, erst an einem Stück in der Mitte und öffnet die Verpackung wie ein BabyBell oder Kinder Pinguin. Danach zieht ihr die linke und rechte Seite heraus. Der Grund hierfür ist, dass das Nori zunächst getrennt verpackt ist, sodass dieses knusprig bleibt. Öffnet ihr die Packung falsch, habt ihr anschließend ein Reisbällchen in der Hand und das Nori im Verpackungsmüll. Öffnet ihr diese richtig, liegt das Nori so um den Reis, dass dieser nicht an euren Händen kleben bleiben kann.


Selbst gemacht:

Meine eigenen ersten Onigiri findet ihr in folgendem Artikel: Link

Am einfachsten lassen sich Onigiri mit einem Former machen. Wir benutzen hierzu entweder gerne direkt unsere kleinen Onigiriboxen oder meine HelloKitty-Onigiriformer. Zweitere funktionieren besonders gut, auch mit Füllung, passen aber dafür leider nicht in die Onigiribox.

Ich koche zunächst Milchreis im Reiskocher und kippe, wenn er fertig ist, noch etwas Salzwasser dran. Einmal gut umrühren und etwas stehen lassen.
Hier ein Bild vom Ergebnis:
Ich habe Ketchup zum Färben der Schleife benutzt und einem Holz-Esstäbchen aufgetragen.
Die Schnurrharre und Augen habe ich mit einem Zahnstocher und Sojasoße hervorgehoben.

Welche Onigirisorte war euer Favorit?

Dienstag, 2. April 2019

Japanische Gerichte #14: Okonomiyaki

Guten Tag liebe Leser,

Heute geht es um Okonomiyaki, den japanischen Pfannkuchen.
Kochversuch mit Weißkohl
Neuer Kochversuch mit Spitzkohl.
Hauptbestandteil ist ein Teig aus Ei, Mehl und Weißkohl. Dazu kommt meist Schweinebauch (oder Bacon). Und oben auf die typisch süße Okonomiyakisauce und japanische Mayonnaise in einem schönen Muster.
Links die Mayonnaise, Rechts die Soße
Oft kann man auch Shrimps oder Frühlingszwiebeln dazu haben. Nori & Bonitoflocken werden ebenfalls gerne noch ergänzt.

Es gibt zwei Hauptsorten: Kansai und Hiroshima
Bei Kansai werden die Zutaten zuerst gemischt und dann gebraten. Bei der Zweiten wird stattdessen geschichtet und es sind zusätzlich Nudeln enthalten.

Bisher probiert habe ich nur Kansai-Okonomiyaki.

  • 1. Versuch: Iimori in Frankfurt (Artikel mit Bild)
    • Damals hat er mir noch nicht wirklich geschmeckt, da ich nicht gern viel Kohl gegessen habe und mir die Soße zu intensiv war.
  • 2. Versuch: Bei Okonomiyakiladen in Shinjuku, direkt unter dem Hotel Gracery
    • Schon deutlich besser. Mein Freund hat hier das erste mal Okonomiyaki probiert und mochte es sofort. Leider ohne Foto
  • 3. Versuch: Okonomiyaki selbstgemacht von einer japanischen Freundin
    • Ok, inzwischen mochte ich Weißkohl und hier konnte ich mir endlich etwas weniger Soße drauf machen, da mir die Soße sonst einfach zu intensiv ist. Außerdem muss ich jetzt nicht eine große Portion essen. :)
  • 4. Versuch: Das erste Mal Okonomiyaki selbstgemacht von meinem Freund
    • Da er nicht genug davon bekommen konnte, gab es seit dem 2-3x schon selbstgemachtes Okonomiyaki. Schaut z.B. bei thehangrystories vorbei. An deren Rezept (Link) haben wir uns u.a. orientiert (ohne Tenkasu und Dashibrühe). Ich mag es inzwischen ganz gerne, allerdings müssen wir mit dem Teig noch besser werden.
    • Die 310ml japanische Mayonnaise hab ich für 5€ beim Yuan-Fa (Google Maps) in Frankfurt geholt.
    • Die 500g Okonomi Soße gab es für 6,50€ beim Yuan-Fa.
  • 6.? 7.? Versuch: Inzwischen macht mein Freund immer wieder Okonomiyaki. Ein Rezept zum letzten Versuch findet ihr in hier dem Artikel: Link. Es macht einen merklichen Unterschied, welchen Kohl man benutzt.
Und wenn ich voraussichtlich nächstes Jahr wieder in Japan bin, kann ich dann hoffentlich Hiroshima-Okonomiyaki probieren! :)

Welches war eure Lieblingssorte und wo habt ihr diese gegessen?

Mittwoch, 6. Februar 2019

Japanische Gerichte #13: Omurice

Guten Tag liebe Leser,

Das heutige Gericht lautet Omurice.

Der Namen setzt sich hierbei aus "Omlette" und "Reis" zusammen.
Die meisten kennen Omurice vermutlich im Zusammenhang mit Maid-Cafes. Dort werden Bildchen oder Botschaften von den Maids mit Ketchup auf das Omurice geschrieben.

Unsere Omurice haben wir im Sumitomo Fudosan Building gegessen. (Die obersten beiden Stockwerke über der Shoppinghalle Kyoto Marui (Google Maps) ). Der Laden gehört zur Kette Hokkyokusei.
Link zum Restaurant im Sumitomo Fudosan Building.
Kosten liegen hier bei ungefähr 800 Yen pro Omurice, je nach Variante.

Omurice - mit Schwein und Frühlingszwiebeln:


Optisch ist es auf jeden Fall ein Hingucker. Das zarte Schweinefleisch war lecker. Die nach "Julienne"-Art geschnittenen Frühlingszwiebeln waren nicht mein Ding, da ich keine rohen Zwiebeln in jeglicher Form mag. Die Füllung war hier auch etwas ausgefallener, neben Reis u.a. Lotuswurzeln. Den Rest kann ich leider nicht mehr zuordnen. Dazu habe ich mir noch Käse rein bestellt.
Mir war die Füllung etwas zu viel, dafür mochte mein Freund diese etwas ausgefallener Version lieber und wir haben am Ende einfach die Teller getauscht.

Omurice - mit Curry:

Gefüllt mit schlichtem Reis, umhüllt von Eieromlette und dazu Curry. Mein Freund fand es eher unspektakulär, dafür mochte ich seins und hab dieses dann aufgefuttert. Das nächste mal würde ich mir dann einfach noch Käse in diese Version bestellen, denn Käse macht alles besser. ;)


Habt ihr schon mal Omurice gegessen? Welche Version mögt ihr am liebsten?

Sonntag, 13. Januar 2019

Japanische Gerichte #10, #11 und #12: Eclair, Double Chocolate Donut und Baumkuchen

Guten Tag liebe Leser,

Hier nun die letzten Backwaren aus Konbinis, zu denen ich euch was erzählen kann.

#10 Eclair (Marke: 7Eleven):

Omg! Eines der richtigen guten Teigwaren in Japan. Ein leckere Windbeutelteig, der mit Schokolade überzogen wird und innen drin eine cremige Vanillefüllung hat. Dazu hat er noch ungefähr die Größe eines Hotdogs. Hier mussten wir mehrmals zuschlagen, weil wir nicht genug davon bekamen.

Geschmack: 4,5/5
Ungewöhnlich: 3/5 (etwas besser als die Eclairs in Deutschland)
Suchtfaktor: 4,5/5
Preis: 140 Yen (mit Steuer)

#11 Double Chocolate Donut (Marke: 7Eleven):

Leider überzeugt hier der Donutteig überhaupt nicht. Hier sind unsere deutschen Donuts einfach um ein vielfaches fluffiger. Und auch von Geschmack sehr unspektakulär, daher keine Empfehlung.

Geschmack: 2/5
Ungewöhnlich: 1,5/5
Suchtfaktor: 1,5/5
Preis: 140 Yen (mit Steuer)

#12 Baumkuchen (Marke: Fresco):

Leider ohne Bild
Geschmacklich herzlich unspektakulär, es war glaube ich nicht mal Marzipan drin. Von der Konsistent sehr weich. Lasst die Billigmarken lieber direkt liegen, da sind unsere deutschen Varianten einfach viel besser!

Geschmack: 2/5
Ungewöhnlich: 1/5
Suchtfaktor: 2/5

Außerdem noch drei weitere Backwaren, zu denen ich keine Notizen mehr habe, die ich euch aber nicht vorenthalten will.
Käsebrötchen, war meiner Erinnerung nach eher unspektakulär. Lieber etwas typisch japanisches.
Fluffiger Schokoteig.... Leider weiß ich hierzu nichts mehr. War aber vermutlich ganz lecker.
Fluffiges Schaumei, war meiner Erinnerung nach ganz lecker, aber wenig spektakulär? Leider auch hier keine Notizen. Ich weiß nur noch das es aus dem FamilyMarkt in Gion-Kyoto war.

Was war den euer Favorit aus Konbinis in Japan? Für mich bleiben es immer die Curry Pans, Erdbeermochis und XXL-Eclairs!

Dienstag, 8. Januar 2019

Japanische Gerichte #9: Melonpan

Guten Tag liebe Leser,

Heute geht es um einen weiteren Favoriten von mir: Melonpans.

Der Name kommt durch die Form, die an eine Melone erinnert, und nicht durch die Geschmacksrichtung. Klassisch bestehen sie aus einem total luftigen, weichen Teig, der von oben mit einer keksartigen Zuckerschicht überzogen wird.
Hierbei kann es dann wiederum sehr viele Geschmacksvarianten geben, die häufigste ist wohl Matcha.

Lieb gewonnen habe ich diese durch den Iimori in Frankfurt.

In Japan selbst war ich zum Einen doch etwas von den Qualitätsunterschieden überrascht, da ich doch zu sehr an den Iimori gewöhnt war und zum Anderen begeistert von der Variation.

Melonpan - gegrillt, mit Eis und Sahne gefüllt (Restaurant: Gyukaku Dotombori Ebisubashi in Osaka - Google Maps):



Hier mein zweiten Melonpan, das ich in Japan hatte. Das Melonpan kommt aufgeschnitten auf einem Teller und auf einem Extrateller kommen Eis und Sahne. Anschließend wird das ganze auf dem Yakiniku-Rost angegrillt und dann kommt in das warme Melonpan das Eis und die Sahne.
Eine sehr leckere Kombi, die ich jedem Melonpanliebhaber nur empfehlen kann, mal zu probieren.

Mehr Infos zur Restaurant findet ihr in meinem Bericht zu Yakiniku: Link zum Artikel.

Geschmack: 4,5?/5
Ungewöhnlich: 4,5/5
Suchtfaktor: 5/5

Preis: 290 Yen


Melonpan - (Marke von Lawson100 ?):

Voller Begeisterung hab ich an meinen ersten Urlaubstagen im Konbini, ich meine es wäre der Lawson100 gewesen, ein abgepacktes Melonpan geholt und war sehr enttäuscht. Der Teig war weniger fluffig und die "keksartige" Zuckerschicht war einfach nur weich. Geschmacklich war es mit der klassischen Sorte dann auch nicht besonders spektakulär. Schaut also wenigstens nochmal genau drauf, wenn ihr Melonpans bei Konbinis holt oder lasst es besser gleich sein und holt sie euch bei einem der "reinen" Melonpan-Verkaufsstände, wie z.B. als nächstes erwähnt!

(Ich hab mir leider keine Notizen hierzu gemacht)
Geschmack: 2?/5
Ungewöhnlich: 2,5/5
Suchtfaktor: 1,5/5
Preis: 100 Yen(?)


Melonpan - Chocolate Chips und Caramel(?) (Bäckerei Melon de Melon in Nara - Google Maps):

Auch hier bleiben mir nur meine Erinnerungen. Geholt hatte ich mit in Nara zwei Melonpans, eins davon Chocolate Chip und das zweite glaube ich Caramel, beim Melon de Melon. Das Gute an dem Laden ist, das er auf dem direkten Weg vom Bahnhof zu den Rehen und Tempeln liegt. Der Laden existiert u.a. auch noch in Kyoto und Tokio.
Die Qualität war bei beiden Sorten gut. Die Sorte Chocolate Chip war meines Wissen etwas unspektakulär gewesen,. Caramel müsste die andere Sorte gewesen sein, die sich gar nicht rentiert hat, da das Karamel nicht wirklich durch kam. Nächstes mal würde ich aber lieber ein Schoko- oder Zimt-Melonpan probieren.
Trotz allem ist der Laden sicher mal einen Versuch wert, wenn man vorbei kommt.

Geschmack: 3,5(?)/5
Ungewöhnlich: 3,5(?)/5
Suchtfaktor: 3,5(?)/5
Preis: ca. 200 Yen pro Melonpan, hängt von der Sorte ab


Melonpan - Erdbeere (Iimori in Frankfurt - Google Maps):

Anfang Dezember gab es im Iimori die Sorte Erdbeere, die ich zuvor noch nie gesehen hatte und auch nicht auf der Website erwähnt wird. Qualitativ überzeugen mich das Melonpan vom Iimori wie immer komplett, sehr fluffig innen und außen schön knusprig.
Der Teig schmeckt auch wie immer gut. Einzige Kritik, das Erdbeere kam überhaupt nicht raus. Das nächste mal also lieber wieder Vanille oder Grüner Tee!

Geschmack: 4/5
Ungewöhnlich: 3,5/5
Suchtfaktor: 4/5

Ansonsten gab es noch einen Laden bei Akihabara am Bahnhof, der Interessant aussah, denn ich aber noch nicht probiert habe.
Habt ihr schon mal Melonpan gegessen? Welche waren eurer Meinung nach bisher die Besten?

Sonntag, 6. Januar 2019

Japanische Gerichte #8: Yakiniku

Guten Tag liebe Leser,

Eines der Must-Eats in Japan meiner Meinung!
Yakiniku mit All-You-Can-Eat und All-You-Can-Drink.
Yakiniku bedeutet übersetzt einfach nur gegrilltes Fleisch und darum geht es hier vor allem auch.
Es macht satt, schmeckt (meist) total gut, macht Spaß und man probiert lauter neue Sachen, weil man die Vokabeln nicht kann.

Kurz zum Ablauf:
Man kann bei den Restaurants sowohl alles einzeln bestellen, als auch All-You-Can-Eat bestellen.
Beim All-You-Can-Eat gibt es oft mehrere Zeiten zur Auswahl (60 Minuten, 90 Minuten,  und 120 Minuten sind das häufigste). Zusätzlich wählt man bei den meisten einen Kurs aus. Je "höher" der Kurs, desto mehr Fleischsorten habt ihr zur Auswahl. Den teuersten Kurs würde ich euch aber zu Anfang nicht unbedingt empfehlen, da es viel zu viel zum probieren gibt und die Zeit eh schnell rum geht. Achtet lieber auf die Zeit, den 90 Minuten können bei gutem Essen schnell rum sein.
Zusätzlich kann man ein All-You-Can-Drink bestellen, sodass man, wann immer das eigene Glas leer ist, ein neues Getränk bestellen kann. Finde ich ne sehr gute Sache, da es preislich einfach günstiger kommt.

Ansonsten achten beim Preisvergleich wie immer darauf, ob die Steuern bereits enthalten sind, oder nicht. Ich gebe hier jetzt alle Preise mit Steuern an! Senioren und Kinderrabatte gibt es zum Teil auch, auf diese werde ich hier jetzt aber nicht eingehen.

Chifaja Saiin (Kyoto - Google Maps) - Empfehlung ✔:

Geschmacklich ist für mit das Chifaja Saiin in Kyoto das beste der drei Yakinikus gewesen, die ich in Japan besucht habe. Sowohl die Qualität, als auch der Service waren hier am Besten und beim nächsten mal würde ich auf jeden Fall nochmal zu einem der Chifaja in Kyoto gehen. Daher hier meine klare Empfehlung bisher.

Preislich sind sie beim Standardkurs mit 2808 Yen für 90 Minuten + 410 Yen für Softdrinks zwar am teuersten, aber der geringe Preisunterschied ist es wert. Hierbei habt ihr bei dem Laden übrigens bereit 61 Items + Desserts zur Auswahl. Das Fleisch schmeckt super und die Dessertauswahl ist sowohl groß, als auch lecker. Allein der kleine Schokokuchen. <3
Für 3564 Yen erhaltet ihr den "excellenten" Kurs mit 77 Items für 120 Minuten, darunter auch Wagyu Rind, den wir uns dann damals gegönnt haben.
Die Karte gibt es zumindest im Chifaja Saiin auch mit englischer Sprache. (Hier mal ein Link zum Menü in Englisch)
Als Getränk kann ich hier Green Apple Calpis empfehlen, zudem ich euch später nochmal ausführlich schreiben werde!

Gyukaku Dotombori Ebisubashi (Osaka - Google Maps):

Das erste Yakiniku, dass wir besucht haben, war das Gyu-kaku in der Dotonbori in Osaka, von dem aus ihr einen direkten Blick auf den Don Quijote habt. Da es unser erstes Yakiniku war, haben wir an dem Tag nur einzelne Gerichte bestellt. Lasst euch hier auch nicht irritieren, dass bei den Menükarten trotzdem nochmal die Einzelpreise dran stehen. Theoretisch könnt ihr auch das kleineste Menü nehmen und eine Sache einzeln aus dem großen Kurs bestellen.
Überrascht hat mich zum Beispiel die Portion Knoblauchzehen, die ihr auf dem ersten Bild seht und die mein Freund dann alleine gefuttert hat. Ansonsten gab es noch leckere Süßkartoffelpommes und meine absolute Empfehlung, Pork Belly with Honey and Pepper! So verdammt lecker durch die leichte Süße und Zärte des Fleischs! Und das schwarze Wagyurind (Wagyu Karubi in Tare) war auch einfach nur zart und lecker!
Und mein Traum, Melonpan zum Grillen, das anschließend mit Eis und Sahen gefüllt wird. Mehr zu dem Thema im folgendem Artikel: Link.
Außerdem mal ein Foto der Karte, die auch hier englisch enthielt und zum Teil auch Erklärungen, wie man das Ganze isst, z.B. das man mit dem Stäbchen das Fleisch um das Kraut greift und dann isst.
(Hier das Menü.)

Preislich liegt man hier beim Standardkurs bei 1944 Yen für 90 Minuten, der 36 Items enthält. Der "große" Kurs mit über 80 Items liegt bei 2700 Yen. Dies ist zwar beides noch etwas billiger als beim Chifaja, war aber Qualitativ ein bisschen schlechter. Trotz allem ein echt fairer Preis noch. Wer also gerne noch ein paar Euros sparen will, kann es ja mal dort probieren.
Dass All-You-Can-Drink ist mit 518 Yen sogar etwas teurer als der obere Laden.

Generell reihen sich in der Straße ein Yakiniku an den Anderen.

Stamina Taro NEXT (Osaka - Google Maps):


Und nun zum dritten Yakiniku, das direkt vor der Dotonbori im zweiten Don Quijote liegt. Dieses hatte uns mit seinem "Yakiniku und Snack"-Sloagen fasziniert.
Der Preis ist mit 2.592 Yen für den 90 Minutenkurs am Abendtisch das Geld nicht wert. Allerdings gibt es noch einen Mittagstisch für 60 Minuten für 1.512 Yen und 90 Minuten für 1.728 Yen. Und die Softdrinks sind bei diesen Preisen bereits inbegriffen, was das ganze wiederum nochmal etwas günstiger macht!
Leider ist hier sowohl die Fleischqualität schlechter, als auch der Grill. Während bei den beiden anderen die Grillplatte fest drin saß, lag diese etwas lockerer, da es hier wohl Einweggrillplatten sind, sodass man das Fleisch schlechter abbekam. Auch der Grill war nicht so gut eingestellt, sodass unser Fleisch an dem Tag sowohl schneller anbrannte, als auch trockener war. Geschmacklich also keine Empfehlung.
Auch servicemäßig etwas weniger Punkte. Während bei den anderen beiden Läden das Essen zu einem an den Tisch gebracht wurde, stand man hier auf und lief zu einem Buffet, an dem man sich bedienen konnte. Auch wenn dies den Vorteil hat, das man sieht, was man sich holt und die Portionsgröße selbst bestimmen kann.
Was mir hier an dem Laden erstmal gefallen hat, sind die ganzen "Selbst-mach"-Speisen. Es gab eine Donutmachine, eine Crushed-Ice-Maschine, ein heißes Wasserbad für Udonnudeln, eine Zuckerwattenmaschine und noch 2-3 Dinge mehr. Leider sehen die Sachen danach etwas ruiniert aus, wie man auf dem Foto sieht, sind qualitativ auch nicht hochwertig und rauben einem vor allem zusätzliche Zeit!
Ein weitere Unterschied ist, während man bei den beiden oberen Läden seine Schuhe ausziehen muss (was irgendwie komisch ist) und auf Sitzkissen sitzt, hockt man hier an ganz normalen Tischen. Der japanische Flair ist hier also auch nicht gegeben.
Ich würde den Laden also höchstens nochmal zum Mittagstisch besuchen, wenn man günstig viel Essen möchte!


Habt ihr schon mal Yakiniku probiert? Könnt ihr einen Laden oder eine bestimmte Fleischsorte empfehlen?

Freitag, 28. Dezember 2018

Japanische Gerichte #7: Traditionelles Frühstück

Guten Tag liebe Leser,

Heute möchte ich zum einen etwas auf das japanische Frühstück eingehen, dass es im Ryokan gab.
Ich selbst hatte das westliche Frühstück mit Bacon, Speck, Toast und Marmelade, was soweit unspektakulär ist. Wobei auch hierzu noch frisches Obst serviert wurde.
Und zum anderen eine einfache Variante für zu Hause vorstellen.

Tag 1 im Ryokan:

Hier gab es unter anderem
  • Reis (Gohan)
  • Winzige Fische (siehe Bild 3)
    • Schmecken laut meinem Freund etwas wie Hack
  • Obst, u.a. Orangen und zwei sauer eingelegte Pflaumen (Umeboshi)
    • Umeboshi sind je nachdem besonders sauer oder auch salzig und sollen morgens wach machen durch ihren intensiven Geschmack. Mein Freund ist diese gerne in Onigiri.
    • Sie sind an der dunkelroten Farbe zu erkennen und liegen im zweiten Bild links unten auf einem Tellerchen.
  • Omelette (Tamagoyaki)
    • Typisch bei der japanischen Variante ist die gerollte Form.
  • Eine Suppe mit Seetang, Tofu, Glasnudeln und Surimi

Tag 2 im Ryokan:

Hier gab es unter anderem
  • Reis (Gohan)
  • Gegrillten Fisch (ganz links im Bild)
    • Schmecken laut meinem Freund etwas wie Hack
  • Obst, u.a. Orangen und zwei sauer eingelegte Pflaumen (Umeboshi)
  • Eingelegtes Gemüse
  • Eine Suppe mit Tofu

Einfache Version für zu Hause:

Im Grunde werden hier wieder vier Elemente aufgegriffen, wobei mein Portion fischfrei ist.
  • Reis
    • Je eine Portion aus dem Reiskocher. Mein Freund fügt hier noch eine Mischung aus Essig, Zucker und Wasser hinzu.
  • Suppe
    • Hierzu lösen wir etwas Rinderbrühe in heißem Wasser auf. Wahlweise kann man hier nun noch etwas Seetang (Nori), Tofu oder Surimi hinzufügen (Leider alles nicht mein Geschmack).
    • Wobei die klassischen japanischen Suppen meist aus Fischbrühe (Dashi) besteht.
  • Fisch/Fleisch
    • Ich esse hier immer etwas angebratenen Bacon, der durch seinen salzigen Geschmack super zum Reis passt.
    • Mein Freund wechselt etwas zwischen Bacon, Rinder Carpaccio und Lachs. 
    • Die klassische Version wäre hier gegrillter Fisch.
  • Obst
    • Drei Sorten Obst, die je nach Geschmack und Saison wechseln können. Zur Zeit ist dies meist Pflaume, Banane, Kiwi, Passionsfrucht oder Mandarine. Im Frühling werden es dann auch Erdbeeren.
    • Hier könnte klassisch noch je eine Umeboshi pro Person ergänzt werden.
  • Zusätzlich könnte man auch noch das japanische Omelette, Tamagoyaki, machen. Allerdings sättigen mich bereits die ersten vier Sachen.
Insgesamt finde ich das japanische Frühstück liegt weniger schwer im Magen und ist auch optisch einfach ansprechender.

Mögt ihr japanisches Frühstück? Was gibt es bei euch normalerweise zum Frühstück, Kellogs oder vielleicht etwas ausgefallenes?

Montag, 19. November 2018

Japanische Gerichte #4, #5 und #6: Windbeutel, Sandwich und Brioche mit Erdbeere

Guten Tag liebe Leser,

Als nächstes möchte ich auf drei weitere Süßspeisen mit Erdbeere eingehen, die man zumindest zur  Erdbeersaison in Japan findet.

#4 Windbeutel - Erdbeersahne (Marke: 7eleven):




Scheinbar habe ich auch hier wieder keine Notizen gemacht. Dafür gehört es mal wieder zu meinem absoluten Favoriten aus Japan! Ein besonders weicher XXL-Windbeutel gefüllt mit süßer Sahne und Erdbeersoße! Die Füllung mit dem schlichten Windbeutelteig kombiniert war einfach perfekt und preislich zum Glück etwas günstiger als der Daifuku White Chocolate Ichigo aus meinem vorigen Artikel (Link).
Sollte es Ihn wieder geben, werde ich Ihn mir nächstes mal sicher wieder holen.

Geschmack: 5/5
Ungewöhnlich: 3/5
Suchtfaktor: 5/5
Preis: 150 Yen

#5 Sandwich - 1x Erdbeersahne, 1x Früchtesahne:


Gerade bei dieser Sandwichsorte ist das gekühlte sehr angenehm. Die kalte Sahne und Erdbeeren haben bei der Wärme, die bereits im Frühling in Japan ist, etwas angenehm erfrischendes. Ansonsten ist es eines der wenigen süß belegten Sandwiches, die es gibt. Geschmacklich ist es ansonsten nicht so spektakulär, wie es vielleicht klingt. Probiert es doch einfach mal.
Das gezeigte Pack hatte übrigens ein reines Erdbeeresahne-Sandwich und ein Sandwich mit gemischten Früchten drin.
Vielleicht mach ich auch einfach mal solche Sandwiches für eine Party. Wichtig ist hier, dass es Weißbrot ohne Rand sein sollte.
Nachdem ich mittlerweile übrigens mehrmals deutsche Sandwiches probiert habe, vermisse ich die japanischen, da die Brote dort einfach frischer schmecken. In Deutschland hat mich noch kein Sandwich überzeugt.

Geschmack: 4/5 (+0,5, frischer als in DE)
Ungewöhnlich: 2,5/5 (+0,5, da bessere Qualität als in DE)
Suchtfaktor: 3/5

#6 Brioche mit Erdbeermarmelade:


Im Grunde handelt es sich hierbei um ein Brioche mit Erdbeermarmelade. Die Konsistenz ist daher typisch weich. Geschmacklich ist es eher langweilig. Die Marmelade hat leider weder nennenswerte Süße noch Geschmack. Hier schmeckt eigentlich jede deutsche Marmelade aromatischer.
Wenn ihr also etwas anderes im Regal seht, dass ich auch probieren wollt, nehmt lieber das andere! Es gibt zu viele gute Sachen als das sich dieses hier gelohnt hätte.

Geschmack: 2/5
Ungewöhnlich: 2/5
Suchtfaktor: 2/5

Welche Erdbeerspeisen könnt ihr aus Japan empfehlen, wenn man mal wieder zur Saison da ist?

Donnerstag, 15. November 2018

Japanische Gerichte #3: Mochi, Dango und Daifuku

Guten Tag liebe Leser,

heute mal eine etwas längere Review zu allen Mochi-Süßspeisen, die ich in Japan probieren konnte. Die Auswahl hierbei ist riesig.

Kurze Info, bevor die eigentliche Review startet.:
Mochi bedeutet Reiskuchen. Der Teig selbst ist eher geschmacksneutral, weiß und sehr zäh in seiner Konsistenz. Der eigentliche Geschmack kommt durch die Füllungen oder Soßen. Mochi bezeichnet oft die spezielle Zubereitung, d.h. wenn Reis hierfür extra gestampft wird.
(Ich selbst werde sämtliche "zähen Reismassen" im Artikel als Mochi bezeichnen, egal ob "gestampfter Reis" oder aus Reismehl hergestellt, da dies hier nicht den Unterschied machen sollte.)

Dango hingegen werden aus Reismehl hergestellt und meist auf Spießen in Form von drei bis fünf Kugeln serviert. Eine der bekanntesten Version ist Hanami-Dango, bei der die Kugeln in den Farben Rosa-Weiß-Grün gefärbt sind.

Daifuku ist im Grunde ein gefülltes Mochi. Ichigo-Daifuku z.B. beschreibt eine Variante mit Erdbeere- und Anko- (Süßes Adzukibohnenmus) Füllung.

Hanami-Dango (Marke: Lawson):


Leicht gesüßte Mochis am Spieß, daher geschmacklich eher unspektakulär. Sehen aber toll aus und als einfacher Snack sind sie ok. Hier würde ich gerne nochmal eine frische Version probieren.

Geschmack: 2,5/5
Ungewöhnlich: 3,5/5
Suchtfaktor: 2,5/5
Preis: 108 Yen

Mitarashi-Dango (Marke: Lawson):


Mitarashi-Dango sind Mochikügelchen, die zunächst angebraten und anschließend mit einer Art süßen Soja-Sauce überzogen werden.

Die Mochis bei dieser Sorte sind typisch zäh und eher geschmacksneutral. Die Soße selbst ist hier eher gelatineartig und bleibt komplett in ihrer Form, wie man auch auf dem Bild sieht. Geschmacklich ist die süße Sojasoße gar nicht mein Fall. Ich persönlich werde diese Sorte zumindest niemals wieder vom Lawson holen.
Ich kann mir zwar vorstellen, das frisch gemachte Mitarashi-Dangos besser sind, da dort zumindest eine richtige Soße drauf ist, statt dieser Glibbermaße, bleibe aber dabei, dass diese Salzig-Süß-Mischung nicht meins ist.
Solltet ihr noch keine Dangos kennen, probiert also besser entweder Hanami-Dango oder frische Mitarashi-Dango und lasst die Finger von der Lawson-Variante!

Geschmack: 1/5 (meine persönliche Note versteht sich)
Ungewöhnlich: 4/5
Suchtfaktor: 1/5

Daifuku White Chocolate Ichigo - Weiße Schokolade & Erdbeere (Marke: Uchi Cafe Sweets von Lawson):


Ok, scheinbar habe ich mir hier zwar keine Notizen gemacht, allerdings war dieses Daifuku eines meiner absoluten Highlights in Japan, sodass ich es immer wieder holen musste!
Das Mochi war eher schlicht. Die Erdbeere hat wie unsere deutschen Walderdbeeren geschmeckt, saftig-süß. Die Creme drumherum soll die Geschmacksrichtung weiße Schokolade sein, auch wenn ich es zu diesem Zeitpunkt für Sahne hielt.
Ich persönlich finde die Kombination perfekt! Nur schade, dass diese Mochis so klein sind!

Geschmack: 5/5
Ungewöhnlich: 4/5
Suchtfaktor: 5/5
Preis: 180 Yen (das waren sie aber wert!)

Sakura Mochi - Kirschblütenreiskuchen:

Geholt im Food Corner im Kyoto Marui, Erdgeschoss (Link)

Das Mochi ist, auch wenn's vielleicht nicht so aussieht, wie immer zäh und mit süßem, leicht mehligem Anko gefüllt. Das Kirschblatt drum herum ist salzig.
Qualitativ war das Mochi zwar gut, allerdings mag ich die Kombination mit dem Salzigen nicht und auch die mehlige Konsistenz vom Anko gefiel mir leider nicht so.
Ich wusste zwar bereits vorher, dass das Blatt salzig ist, wollte es aber bei meinem ersten Urlaub in Japan zur Hanami unbedingt probieren.
Wenn ihr euch daran nicht stört, könnt ihr es ja trotzdem mal probieren. Ansonsten holt euch doch ein Ichigo-Daifuku, wenn ihr mit dem Kirschblatt verunsichert seit.

Geschmack: 2/5
Ungewöhnlich: 5/5
Suchtfaktor: 2/5

Ichigo-Daifuku - Mit Erdbeere gefüllter Reiskuchen:  


Ebenfalls geholt im Food Corner im Kyoto Marui, Erdgeschoss (Link)

Das Ichigo-Daifuku hat mein Freund gegessen, sodass ich hier leider geschmacklich nichts dazu sagen kann, wobei das Anko vermutlich identisch zum Sakura Mochi ist. Das Mochi selbst ist etwas glatteren, trotzdem zäh. Dazu kommt oben auf noch eine Erdbeere.
Nächstes mal hol ich mir diese Version.

Grundsätzlich empfehle ich euch aber das Kyoto Marui zu besuchen, da hier sehr viele Sachen zum probieren sind. Wird später auch nochmal im Artikel mit den besten Shoppingmöglichkeiten erwähnt!

Eis Hanamochi-Sakura An - Eis Blumenmochi-Kirschblüte (Marke: Häagen-Dasz):


Das Eis selbst schmeckt nach weißer Schokolade und hat auch eine gute Qualität. Das Mochi wird weich, sobald man das Eis hat etwas warm werden lassen. Die Soße darüber ist von Anfang an cremig-weich und schmeckt süßlich...ich weiß es nicht. Nach Kirschblüte vermutlich?
Die Sorte haut mich jetzt nicht von den Socken, aber es gibt jetzt auch nicht daran, was mich unbedingt stören würde.Würde das nächste mal trotzdem lieber gutes Schokoladeneis essen.

Geschmack: 2,5/5
Ungewöhnlich: 4/5
Suchtfaktor: 2/5

Welche Mochi-Süßspeise mögt ihr am liebsten? Mein Highlight war das Mochi mit Weißer Schokolade-Erdbeere-Füllung