Dienstag, 27. November 2018

Japanreise: Mein Goshuinchō

Guten Tag liebe Leser,

Bevor der Artikel losgeht, die Frage, ob Ihr Artikelwünsche oder auch sonstige Fragen habt. Eventuell auch einen eigenen Blog, den ich mal vorstellen kann.
Zum einen ist bald Weihnachten und zum anderen wird der nächste Artikel der 100ste werden!

Und nun zum eigentlichen Thema: Goshuinchō
Hierbei handelt es sich um ein Stempelbuch, in den man von den Mönchen/Maikos der jeweiligen Tempel/ Schreine für einen Beitrag von 300 Yen einen Eintrag mit Stempel, dem Goshuin, erhält.
Diese dienen als Nachweis für den Besuch beim Tempel.

Die Bücher gibt es sowohl bei den Tempeln, als auch in einigen Bücherläden oder Furoshiki-Geschäften. Dazu kann bei den Tempeln oft auch eine Stofftasche zum Schutz des Goshuinchō gekauft werden.
Solltet Ihr euch selbst Stempel holen, agiert mit einem gewissen Respekt.

Hier aber nun zunächst das Cover + die Schutztasche von meinem Goshuin.
Die Schutztasche stammt vom Ginkaku-ji.


Und anschließend die Beiträge von rechts nach links, entsprechend der japanischen Leserichtung, jeweils mit dem Tempel, Ort und Besuchsdatum.
(Auf die Art fällt es mir in Zukunft auch leichter nachzuvollziehen, welche Tempel ich besucht habe, da ich die Kanji leider nicht lesen kann.)

Seite 1: Daikaku-ji, Kyoto, 24.03.2018
Seite 2 (rechts): Tofuku-ji, Kyoto, 28.03.2018
Seite 3 (links): Sennyū-ji, Kyoto, 28.03.2018
Seite 4 (rechts): Kasuga Taisha, Nara, 29.03.2018
Seite 5 (links): Kinkaku-ji, Kyoto, 30.03.2018
Seite 6 (rechts): Ninna-ji, Kyoto, 30.03.2018
Seite 7 (links): Engyo-ji, Himeji, 31.03.2018
Seite 8 (rechts): Okazaki Shrine, Kyoto, 01.04.2018
Seite 9 (links): Ginkaku-ji, Kyoto, 01.04.2018
Seite 10 (rechts): Fushimi Inari, Kyoto, 03.04.2018
Seite 11 (links): Kinpusen-ji, Mount Yoshino, 04.04.2018
Seite 12 (rechts): Kiyomizudera, Kyoto, 05.04.2018
Seite 13 (links): Zojo-ji, Tokyo, 07.04.2018

Kurze Erläuterung zu den Einträgen: Rechts unten findet ihr immer das Datum mit der aktuellen Ära (zur Zeit ist dies Heisei) und dem Datum mit Jahr-Monat-Tag. Und in der Mitte bzw. links davon den Namen des Tempels.
Auf jeder Seite wird ein Trennblatt gelegt, um eventuelles abfärben durch den Stempel zu verhinder. Zum Teil haben diese kurze Erläuterungen in Romanji oder auch ausführliche Texte in japanisch drauf, manchmal ist es einfaches dünnes Papier.
Hier ein Trennblatt das den Aufbau für Ginkaku-ji erklärt.
Und hier nochmal zwei weitere Trennblätter:

Was sind eure Lieblingseinträge? Auf Grund der Motive sind es bei mir der Hasentempel und der obere Tempel in Nara. Und habt auch Ihr ein Goshuincho


Donnerstag, 22. November 2018

Japanreise: Die schönsten Schlösserfotos

Guten Tag liebe Leser,

Heute geht es bei den Fotos um drei japanische Schlösser/Burgen und den alten Kaiserpalast, die ich hier zusammenfasse.

Unter #Fotos könnt ihr euch noch mehr Bilder von Japan ansehen.

Solltet ihr jemals zur Kirschblüte in Japan sein, empfehle ich euch Himeji! Ihr lauft unter einem Meer von Kirschblüten...

1.) Schloss Himeji (Himeji-jo)





2.) Schloss Osaka (Osaka-jo)






3.) Schloss Nijo (Nijo-jo) und der Garten im alten Kaiserpalast, Kyoto



Welche Burgen und Schlösser habt ihr in Japan besucht und welche war euer Highlight?


Montag, 19. November 2018

Japanische Gerichte #4, #5 und #6: Windbeutel, Sandwich und Brioche mit Erdbeere

Guten Tag liebe Leser,

Als nächstes möchte ich auf drei weitere Süßspeisen mit Erdbeere eingehen, die man zumindest zur  Erdbeersaison in Japan findet.

#4 Windbeutel - Erdbeersahne (Marke: 7eleven):




Scheinbar habe ich auch hier wieder keine Notizen gemacht. Dafür gehört es mal wieder zu meinem absoluten Favoriten aus Japan! Ein besonders weicher XXL-Windbeutel gefüllt mit süßer Sahne und Erdbeersoße! Die Füllung mit dem schlichten Windbeutelteig kombiniert war einfach perfekt und preislich zum Glück etwas günstiger als der Daifuku White Chocolate Ichigo aus meinem vorigen Artikel (Link).
Sollte es Ihn wieder geben, werde ich Ihn mir nächstes mal sicher wieder holen.

Geschmack: 5/5
Ungewöhnlich: 3/5
Suchtfaktor: 5/5
Preis: 150 Yen

#5 Sandwich - 1x Erdbeersahne, 1x Früchtesahne:


Gerade bei dieser Sandwichsorte ist das gekühlte sehr angenehm. Die kalte Sahne und Erdbeeren haben bei der Wärme, die bereits im Frühling in Japan ist, etwas angenehm erfrischendes. Ansonsten ist es eines der wenigen süß belegten Sandwiches, die es gibt. Geschmacklich ist es ansonsten nicht so spektakulär, wie es vielleicht klingt. Probiert es doch einfach mal.
Das gezeigte Pack hatte übrigens ein reines Erdbeeresahne-Sandwich und ein Sandwich mit gemischten Früchten drin.
Vielleicht mach ich auch einfach mal solche Sandwiches für eine Party. Wichtig ist hier, dass es Weißbrot ohne Rand sein sollte.
Nachdem ich mittlerweile übrigens mehrmals deutsche Sandwiches probiert habe, vermisse ich die japanischen, da die Brote dort einfach frischer schmecken. In Deutschland hat mich noch kein Sandwich überzeugt.

Geschmack: 4/5 (+0,5, frischer als in DE)
Ungewöhnlich: 2,5/5 (+0,5, da bessere Qualität als in DE)
Suchtfaktor: 3/5

#6 Brioche mit Erdbeermarmelade:


Im Grunde handelt es sich hierbei um ein Brioche mit Erdbeermarmelade. Die Konsistenz ist daher typisch weich. Geschmacklich ist es eher langweilig. Die Marmelade hat leider weder nennenswerte Süße noch Geschmack. Hier schmeckt eigentlich jede deutsche Marmelade aromatischer.
Wenn ihr also etwas anderes im Regal seht, dass ich auch probieren wollt, nehmt lieber das andere! Es gibt zu viele gute Sachen als das sich dieses hier gelohnt hätte.

Geschmack: 2/5
Ungewöhnlich: 2/5
Suchtfaktor: 2/5

Welche Erdbeerspeisen könnt ihr aus Japan empfehlen, wenn man mal wieder zur Saison da ist?

Sonntag, 18. November 2018

Japanreise: Die besten Einkaufsorte

--Änderung 13.01.2020 Einbindung von Karten--
Guten Tag liebe Leser,

Hier mal ein etwas längerer Artikel mit allen guten, mir bekannten Einkaufsorte sortiert einmal nach Städten und einmal nach Themen(weiter unten im Artikel):
Schaut euch ruhig auch meine Blogbeiträge zu meinem Mitbringseln an, dort seht ihr einige Produkte der verschiedenen Einkaufsorte. (Artikel 1 & Artikel 2)

Tipp: Bedenkt bei den Stockwerken, dass es in Japan kein Erdgeschoss gibt! Mein Angaben mache ich entsprechend der japanischen Bezeichnung, heißt 1F = Erdgeschoss

Außerdem noch alle Orte als Google-Lesezeichen: Link
sowie eine Google myMaps-Karte mit den jeweiligen Orten eingespeichert:


Kyoto:

 - Östlicher Stadtteil (Region beim Gionviertel)

Kyoto Marui (Google Maps)(Link zur Kaufhausseite):
  • Kaufhaus mit gemischtem Sortiment in Laufnähe zum Gionviertel.
  • 1F: sehr viele regionale Süßspeisen, quasi ein Muss wenigstens eine Sache dort zu probieren. Ich selbst habe dort Mochis/ Daifukus geholt (Link zum Artikel) Außerdem ein Heartdance (Schmuckgeschäft).
  • 2F-6F: Hier bekommt ihr bereits quasi alles: Süßwaren, Drogerieartikel, kleine Handtücher, Schlüsselanhänger, Plastikessensmodelle, etc.
  • 7F-8F: Restaurants, hier ist sowohl einen guten Bäcker, als auch Läden mit Omurice (Artikel folgt) und viele andere Restaurants. Die Schaufenster haben eigentlich alle Plastikmodelle, sodass auch Ausländer sich hier gut zurecht finden. (Link zur Food Mall in diesen Stockwerken)
Teramatchi Dori (Google Maps)
  • TOP-EMPFEHLUNG!
  • Einkaufsstraße mit extrem vielen Geschäften, ebenfalls Nahe am Gion-Viertel und nur wenige Minuten vom Kyoto Marui. Ein Must-Go, wenn man in Kyoto shoppen möchte.
  • Eine hohe Anzahl an typischen Souvenirläden, 100-Yen Shops, Kimonogeschäften, eine kleine Spielehalle (bei der man die Figuren aber auch kaufen kann) und einiges mehr
  • Nachfolgend gehe ich nochmal auf einige Geschäfte aus der Termatchi Dori ein.
Daiso (vor allem in der Teramatchi Dori) in Kyoto (Google Maps)
  • 100-Yen-Shop mit riesiger Auswahl! Wenn ihr in einen 100-Yen-Shop gehen wollt, geht dort hin! Es gibt einige Daiso in Japan, aber die Größe unterscheidet sich von Laden zu Laden.
Harajuku Chicago (in der Teramatchi Dori) (Google Maps)
  • Kimonogeschäft, im oberen Stock gibt es eine gute Auswahl. Entweder man holt sich ein Set oder stellt sich seinen Yukata aus einer guten Auswahl zusammen. Ich habe mir hier den Yukata, inklusive Obi, Obijime, Obiage und Koshihimo für 9200 Yen geholt.

 - Südlicher Stadtteil (Region beim Hauptbahnhof)

  • Einkaufscenter mit vielen verschiedenene Geschäften direkt hinterm Hauptbahnhof von Kyoto versteckt.
  • Es gibt Starbucks, eine Food Court (u.a. mit KFC), Arcadespiele, Gachapons, Klamottengeschäfte, einen großen Supermarkt, ein Merchandisegeschäft ähnlich unserem CloseUp und vieles mehr.
Icchoume Ichibanchi in der AEON Mall (Google Maps)(Website des Einkaufscenters):
  • Süßwarengeschäft in der AEON Mall KYOTO in 4F "Shopnummer"[419].
  • Gemischtes Süßwarensortiment, vor allem auch ausgefalleneres, wie z.B. das Brauseklo (Artikel). Stellt es euch wie einen kleinen Kiosk vor.
  • Auch 1-choume 1-banchi geschrieben.

Yodabashi Build (Google Maps):
  • Einkaufscenter nur wenige Minuten vom Haupbahnhof in Kyoto entfernt
  • Auf einige Geschäfte gehe ich nachfolgend gesondert ein.
  • Der Großteil des Gebäudes ist von Big Camera belegt. Des Weiteren gibt es dort u.a. den 100-Yen Shop Le*Plus, den Supermarkt Global Kitchen (Google Maps), ein Süßwarengeschäft und ein Drogeriemarkt im Untergeschoss. Außerdem liegt dort direkt ein McDonalds.
Le*Plus (Google Maps):
  • 100 Yen Shop, bei dem ich viele Mitbringsel geholt habe. Unter anderem Schälchen mit Sakuramotiv. Sowohl Küchenzubehör, als auch Süßwaren sind in diesem kleinen Laden in guter Auswahl zu finden.
Big Camera im Yodabashi Build (Google Maps):
  • Eine riesige Auswahl an Kamerazubehör, aber auch anderer Elektronik! Hier haben wir uns ein neues Stativ gekauft, nachdem unser altes leider während des Urlaubs kaputt ging.
  • Im oberen Stockwerk gibt es eine Spieleabteilung mit einer riesigen Auswahl an Animefiguren, insbesondere Gundams! Omg! Diese sind dort zum Großteil auch einmal im Schaufenster aufgebaut, sodass man sich alle ansehen kann und diese dann auch neu zu einem sehr fairen Preis kaufen kann.
Souvenirshops um den Fushimi Inari (Google Maps):

  • Für mich als Fuchsfan, vor allem der japanischen Darstellung, waren die ganzen Souvenirläden um den Fushimi Inari einfach ideal. Magnete, Schlüsselanhänger, Plüschtiere, so viele niedliche Füchse!

Tokyo:

 - Shinjuku

Tokyu Hands (Google Maps)

  • Im Einkaufszentrum Takashiyama, vor allem das Bentozubehör dort ist hervorragend!
  • Die Produkte hier haben eine gute Qualität und der Preis ist bezahlbar. Lackierte Bentoboxen liegen hier bei etwa 1944 Yen.
Don Quijote (Google Maps, Shinjuku):
  • Don Quijote gibt es in jeder Großstadt und ist ein Absolutes MUST, wenn man in Japan ist!
  • Gemischtes Sortiment, von Animemerchandise, über Drogerieartikel bis zu Elektronik. Besonders herausragend ist hier das Sortiment an KitKat-Sorten!
  • Ein weiterer Vorteil ist, dass dieser 24h geöffnet hat.

 - Shibuya

Sailor Moon Store (Google Maps):
  • Wenn man Sailor Moon Souvenirs möchte, ist dieser relativ kleine Laden, die beste Wahl!

 - Akihabara

Kotobukiya (Google Maps):
  • Einer von vielen Anime Merchandise-Geschäften in Akihabara, mit gemischtem Sortiment. Das Sortiment besteht hier aus neuen Artikel
Akiba Cultures Zone (Google Maps)
  • Eine große Anzahl an Second-Hand-Geschäften zum Thema Anime. Hier findet eigentlich jeder Animefan etwas!
Tamashii Nations im Sofmap Amusement (Google Maps):
  • Neue Animefiguren. Hier habe ich u.a. meine Nico Robin (20th Anniversary) gefunden, die bereits nirgends sonst mehr zu einem bezahlbaren Preis zu bekommen war.
Gachapon-Hall (Google Maps):
  • Größere Anzahl an Gachaponautomaten, sowie einige wenige Showcases mit gebrauchtem Merchandise.

 - Nakano

Nakano Broadway (Google Maps):
  • Hier sind vor allem in 2F/3F jede Menge Geschäfte, mit gebrauchtem Anime Merchandise.
  • Die Preise sind hier etwas niedriger als in Akihabara.
  • Besonders empfehlenswert ist der merry-go-round collector's toy store. Hier waren die Figuren durchschnittlich etwas günstiger.



Hier die selben Läden nochmal nach Thema sortiert:

Küchenzubehör:

  • Tokyu Hands(u.a. Tokyo-Shinyuku): große Auswahl! TOP-EMPFEHLUNG!
  • Daiso (vorallem Kyoto, Teramatchi Dori): 100 Yen

Kimono:

  • Harajuku Chicago (Kyoto): Faire Preise, gute Auswahl

Elektronik:

  • Big Camera (u.a. Kyoto): Sehr große Auswahl. TOP-EMPFEHLUNG!

Souvenirs:

  • Le*Plus (u.a. Süd-Kyoto): 100 Yen
  • Termatchi Dori (Ost-Kyoto): Riesige Auswahl an Geschäften. TOP-EMPFEHLUNG!
  • Daiso (vorallem Kyoto, Teramatchi Dori): 100 Yen
  • Don Quijote (überall): Riesige Auswahl, günstig.
  • Gachaponautomaten (überall!): Günstig, ggf. witzig

Süßigkeiten:

  • Le*Plus (u.a. Süd-Kyoto): 100 Yen
  • Daiso (vor allem Kyoto, Teramatchi Dori): 100 Yen
  • Don Quijote (überall): Die beste Auswahl an KitKat-Sorten! TOP-EMPFEHLUNG!
  • Icchoume Ichibanchi in der AEON Mall KYOTO (Kyoto, Nähe Hauptbahnhof): Einkaufscenter mit Süßwarengeschäft und Supermarkt

Süßspeisen:

  • Kyoto Marui (Kyoto): Frische Produkte

Merchandise:

  • Sailor Moon Store (Tokyo-Shibuya): Gute Auswahl an Sailormoon Merchandise
  • Akiba Cultures Zone (Tokyo-Akihabara): Vor allem gebrauchte Animefiguren, mit Glück Raritäten zu finden.
  • Tamashii Nations (Tokyo-Akihabara): Wenige, dafür aber zum Teil nur schwer zu findende Figuren neu
  • Nakano Broadway (Tokyo-Nakano): Etwas günstiger als Akihabara, vorallem gebrauchtes Animemerch, große Auswahl. TOP-EMPFEHLUNG!
  • AEON Mall KYOTO (Kyoto, Nähe Hauptbahnhof): Geschäft ähnlich unserem Close Up
  • Gachaponautomaten (überall!, vorallem Tokyo-Akihabara): Günstig

Schmuck:

  • Heartdance (überall): Entspricht unserem Bijou Brigitte 

Welche Orte könnt ihr noch Empfehlen bzw. wo habt ihr euer Geld gelassen?

Donnerstag, 15. November 2018

Japanische Gerichte #3: Mochi, Dango und Daifuku

Guten Tag liebe Leser,

heute mal eine etwas längere Review zu allen Mochi-Süßspeisen, die ich in Japan probieren konnte. Die Auswahl hierbei ist riesig.

Kurze Info, bevor die eigentliche Review startet.:
Mochi bedeutet Reiskuchen. Der Teig selbst ist eher geschmacksneutral, weiß und sehr zäh in seiner Konsistenz. Der eigentliche Geschmack kommt durch die Füllungen oder Soßen. Mochi bezeichnet oft die spezielle Zubereitung, d.h. wenn Reis hierfür extra gestampft wird.
(Ich selbst werde sämtliche "zähen Reismassen" im Artikel als Mochi bezeichnen, egal ob "gestampfter Reis" oder aus Reismehl hergestellt, da dies hier nicht den Unterschied machen sollte.)

Dango hingegen werden aus Reismehl hergestellt und meist auf Spießen in Form von drei bis fünf Kugeln serviert. Eine der bekanntesten Version ist Hanami-Dango, bei der die Kugeln in den Farben Rosa-Weiß-Grün gefärbt sind.

Daifuku ist im Grunde ein gefülltes Mochi. Ichigo-Daifuku z.B. beschreibt eine Variante mit Erdbeere- und Anko- (Süßes Adzukibohnenmus) Füllung.

Hanami-Dango (Marke: Lawson):


Leicht gesüßte Mochis am Spieß, daher geschmacklich eher unspektakulär. Sehen aber toll aus und als einfacher Snack sind sie ok. Hier würde ich gerne nochmal eine frische Version probieren.

Geschmack: 2,5/5
Ungewöhnlich: 3,5/5
Suchtfaktor: 2,5/5
Preis: 108 Yen

Mitarashi-Dango (Marke: Lawson):


Mitarashi-Dango sind Mochikügelchen, die zunächst angebraten und anschließend mit einer Art süßen Soja-Sauce überzogen werden.

Die Mochis bei dieser Sorte sind typisch zäh und eher geschmacksneutral. Die Soße selbst ist hier eher gelatineartig und bleibt komplett in ihrer Form, wie man auch auf dem Bild sieht. Geschmacklich ist die süße Sojasoße gar nicht mein Fall. Ich persönlich werde diese Sorte zumindest niemals wieder vom Lawson holen.
Ich kann mir zwar vorstellen, das frisch gemachte Mitarashi-Dangos besser sind, da dort zumindest eine richtige Soße drauf ist, statt dieser Glibbermaße, bleibe aber dabei, dass diese Salzig-Süß-Mischung nicht meins ist.
Solltet ihr noch keine Dangos kennen, probiert also besser entweder Hanami-Dango oder frische Mitarashi-Dango und lasst die Finger von der Lawson-Variante!

Geschmack: 1/5 (meine persönliche Note versteht sich)
Ungewöhnlich: 4/5
Suchtfaktor: 1/5

Daifuku White Chocolate Ichigo - Weiße Schokolade & Erdbeere (Marke: Uchi Cafe Sweets von Lawson):


Ok, scheinbar habe ich mir hier zwar keine Notizen gemacht, allerdings war dieses Daifuku eines meiner absoluten Highlights in Japan, sodass ich es immer wieder holen musste!
Das Mochi war eher schlicht. Die Erdbeere hat wie unsere deutschen Walderdbeeren geschmeckt, saftig-süß. Die Creme drumherum soll die Geschmacksrichtung weiße Schokolade sein, auch wenn ich es zu diesem Zeitpunkt für Sahne hielt.
Ich persönlich finde die Kombination perfekt! Nur schade, dass diese Mochis so klein sind!

Geschmack: 5/5
Ungewöhnlich: 4/5
Suchtfaktor: 5/5
Preis: 180 Yen (das waren sie aber wert!)

Sakura Mochi - Kirschblütenreiskuchen:

Geholt im Food Corner im Kyoto Marui, Erdgeschoss (Link)

Das Mochi ist, auch wenn's vielleicht nicht so aussieht, wie immer zäh und mit süßem, leicht mehligem Anko gefüllt. Das Kirschblatt drum herum ist salzig.
Qualitativ war das Mochi zwar gut, allerdings mag ich die Kombination mit dem Salzigen nicht und auch die mehlige Konsistenz vom Anko gefiel mir leider nicht so.
Ich wusste zwar bereits vorher, dass das Blatt salzig ist, wollte es aber bei meinem ersten Urlaub in Japan zur Hanami unbedingt probieren.
Wenn ihr euch daran nicht stört, könnt ihr es ja trotzdem mal probieren. Ansonsten holt euch doch ein Ichigo-Daifuku, wenn ihr mit dem Kirschblatt verunsichert seit.

Geschmack: 2/5
Ungewöhnlich: 5/5
Suchtfaktor: 2/5

Ichigo-Daifuku - Mit Erdbeere gefüllter Reiskuchen:  


Ebenfalls geholt im Food Corner im Kyoto Marui, Erdgeschoss (Link)

Das Ichigo-Daifuku hat mein Freund gegessen, sodass ich hier leider geschmacklich nichts dazu sagen kann, wobei das Anko vermutlich identisch zum Sakura Mochi ist. Das Mochi selbst ist etwas glatteren, trotzdem zäh. Dazu kommt oben auf noch eine Erdbeere.
Nächstes mal hol ich mir diese Version.

Grundsätzlich empfehle ich euch aber das Kyoto Marui zu besuchen, da hier sehr viele Sachen zum probieren sind. Wird später auch nochmal im Artikel mit den besten Shoppingmöglichkeiten erwähnt!

Eis Hanamochi-Sakura An - Eis Blumenmochi-Kirschblüte (Marke: Häagen-Dasz):


Das Eis selbst schmeckt nach weißer Schokolade und hat auch eine gute Qualität. Das Mochi wird weich, sobald man das Eis hat etwas warm werden lassen. Die Soße darüber ist von Anfang an cremig-weich und schmeckt süßlich...ich weiß es nicht. Nach Kirschblüte vermutlich?
Die Sorte haut mich jetzt nicht von den Socken, aber es gibt jetzt auch nicht daran, was mich unbedingt stören würde.Würde das nächste mal trotzdem lieber gutes Schokoladeneis essen.

Geschmack: 2,5/5
Ungewöhnlich: 4/5
Suchtfaktor: 2/5

Welche Mochi-Süßspeise mögt ihr am liebsten? Mein Highlight war das Mochi mit Weißer Schokolade-Erdbeere-Füllung