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Samstag, 16. Januar 2021

Rezept #25: Swirl Cookies

Guten Tag liebe Leser,

So, noch ein weiteres Plätzchenrezept, dass ich 2020 ausprobiert habe: Swirl-Cookies
Aprikosen-Variante
Auch wenn das Rezept auf der Originalseite, als leicht eingestuft war, die Cookies schön gleichmäßig zu formen war nicht wirklich leicht und es hat sich rentiert, dass ich diese Sorte zusammen mit meiner Schwester gemacht habe. So war das Einrollen um einiges einfacher.

Daher die Vorwarnung, die Plätzchen sind etwas aufwendiger und sind eine sehr klebrige Angelegenheit. Aber am Ende schmecken Sie sehr gut. :)

Das Original-Rezept stammt diesmal von lecker.de

Zutaten für ca. 52 Stück

  • 500 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Zucker
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Pack Vanillin-Zucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 250 g Margarine oder Butter
  • 200 g Marmelade / Fruchtgelee, z.B. Himbeergelee oder Aprikose
    • Rote Marmelade sieht optisch am Ende auffälliger aus, aber der Geschmack zählt ja auch.
  • Dazu werden noch Mehl, Frischhaltefolie und Backpapier benötigt

Zubereitung

Arbeitszeit: 60 Minuten, Gesamte Zeit: ca. 3 Std

1. Schritt: Mehl, Salz, Zucker, Backpulver und Vanillin-Zucker in einer Schüssel mischen. Ei und Butter in Stückchen dazu geben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig dann in zwei gleich große Stücke teilen.

Himbeer-Variante
2. Schritt: Die beiden Teigstücke nacheinander auf bemehlter Arbeitsfläche zu Rechtecken ausrollen. Mit je 100g des Gelees bestreichen. Hierbei können pro Rolle verschiedene Sorten genommen werden. An zwei kurzen Seiten und einer langen Seite bis zum Rand streichen. Am langen Ende, das bis zum Rand bestrichen wurde, anfangen aufzurollen, sodass der unbestrichene Rand zum Schluss schließt. (Ich habe hier zur Hilfe ein Lineal benutzt, wenn der Teig mal nicht so gut ab wollte oder ich ihn leicht anheben wollte.) In Frischhaltefolie wickeln und ca. 2 Stunden kalt stellen.

3. Schritt: Jede Teigrolle in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Nacheinander aufs Backblech verteilen, ggf. nochmals etwas rund formen. Blechweise nacheinander im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C) 10–12 Minuten backen. Auskühlen lassen und guten Appetit.

Welche Marmelade benutzt ihr am liebsten bei Plätzchen? Ich bevorzuge Hagebuttenmarmelade oder Kirsche

Sonntag, 27. Oktober 2019

Rezept #18: Sacher Torte

Guten Tag liebe Leser,

Heute einmal die Sacher Torte nach der Art, wie sie mein Freund liebt. Dank der Marmelade und Schokoladenglasur ist er auch nach über einem Tag noch sehr frisch.

Zutaten

Kuchen

  • 300 g Puderzucker
  • 200 g Butter
  • 6 Eier
  • 1 Päck. Vanillinzucker
  • 200g Tafelsschokolade Zartbitter
  • 300 g Mehl
  • 1 Päck. Backpulver
  • 250 ml Milch

Verzierung

  • 300 g Kirschmarmelade
  • ca. 100 g Tafelschokolade Zartbitter

Zubereitung

1. Schritt: Puderzucker, Butter, Eigelb(!) und Vanillinzucker verrühren.

2. Schritt: Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und (Vorsicht: darf nicht zu heiß sein!) hinzugeben. Anschließend erneut verrühren.
3. Schritt: Das Backpulver mit der Mehl vermischen und nach und nach mit der Milch dem Teig zugeben. Den Backofen auf 180°C vorheizen.
4. Schritt: Das Eiweiß zu Schnee schlagen und vorsichtig unterheben. Anschließend in eine runde gefettete Springform füllen.
5. Schritt: Den Kuchen bei 180°C Ober-/Unterhitze für ca. 1 Stunde backen. Gegen Ende zur Sicherheit die Stäbchenprobe machen, da die Backzeit je nach Ofen 5~10 Minuten abweichen kann. Den Kuchen anschließend etwas abkühlen lassen.
6. Schritt: Den Kuchen in eine obere und eine untere Hälfte teilen. Die untere Hälfte mit Kirschmarmelade bestreichen und die obere Hälfte erneut darauf legen. Anschließend den restlichen Kuchen mit Kirschmarmelade bestreichen.
7. Schritt: Als letztes erneut Schokolade im Wasserbad schmelzen und den kompletten Kuchen damit bestreichen. Danach kann noch nach belieben etwas Verzierung angebracht werden. Hierbei darauf achten, ob die Schokolade flüssig oder fest sein sollte für die Verzierung(Schokoladenbuchstaben, Goldstaub, Einhörner, Totenschädel, etc.) Die Schokolade aushärten lassen.

Wie mögt ihr euren Schokokuchen am liebsten? Wie hier mit Marmelade, simple oder lieber mit Sahne wie z.B. beim Maulwurfskuchen (Link)?

Donnerstag, 20. Dezember 2018

Rezept #10: Marzipan-Kirsch-Plätzchen

Guten Tag liebe Leser,

Und hier nun direkt das nächste Plätzchenrezept: Marzipan-Kirsch-Plätzchen.
Ich habe es dieses Jahr das erste mal aus probiert und mag sie, da Sie zum einen sehr leicht zu machen sind und zum anderen auch nicht so langweilig schmecken.
Das Originalrezept stammt diesmal von Kaufland. Hier der Link.
Bis auf die Menge an Marmelade passt hier diesmal alles.

Zutaten für ca. 45 Stück

  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 100 g Butter
  • 1 Ei
  • 30 g Zucker
  • 0.5 Pck Vanillinzucker
  • 1 Prise Jodsalz
  • 200 g Weizenmehl
  • 60 g 120g Konfitüre Sauerkirsche
    • Die eigentliche Menge hätte hier niemals für mich gereicht, was aber auch daran liegt, dass meine Marmelade zum Teil ganze Kirschen enthielt.

Zubereitung

1. Schritt: Marzipan raspeln und mit den übrigen Zutaten, bis auf die Konfitüre, zu einem glatten Teig verkneten. Dann 1 Stunde kalt stellen.
2. Schritt: Aus dem Teig ca. 3 cm dicke Rollen formen und diese in Scheiben schneiden.
3. Schritt: Die Scheiben auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und eine Mulde in die Mitte jeder Scheibe drücken. Mein Freund hat dies einfach mit dem Finger gemacht, dadurch sehen die Plätzchen nicht ganz so perfekt aus wie beim Bild von Kaufland.
4. Schritt: Die Konfitüre kurz erhitzen, sodass diese flüssig ist.
5. Schritt: Anschließend jeweils einen kleinen Klecks Konfitüre in die Mulde der Plätzchen geben. Meine Marmelade hatte zum Teil noch ganze Kirschen drin, sodass ich am Anfang jeweils eine Kirsche in die Mulde gesetzt hatte und dann ab der Hälfte die flüssige Marmelade.
6. Schritt: Die Marzipan-Kirsch-Plätzchen im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad (Umluft: 140 Grad) etwa 20 Minuten backen.

Kennt ihr besonders einfache, leckere Plätzchenrezepte?

Montag, 19. November 2018

Japanische Gerichte #4, #5 und #6: Windbeutel, Sandwich und Brioche mit Erdbeere

Guten Tag liebe Leser,

Als nächstes möchte ich auf drei weitere Süßspeisen mit Erdbeere eingehen, die man zumindest zur  Erdbeersaison in Japan findet.

#4 Windbeutel - Erdbeersahne (Marke: 7eleven):




Scheinbar habe ich auch hier wieder keine Notizen gemacht. Dafür gehört es mal wieder zu meinem absoluten Favoriten aus Japan! Ein besonders weicher XXL-Windbeutel gefüllt mit süßer Sahne und Erdbeersoße! Die Füllung mit dem schlichten Windbeutelteig kombiniert war einfach perfekt und preislich zum Glück etwas günstiger als der Daifuku White Chocolate Ichigo aus meinem vorigen Artikel (Link).
Sollte es Ihn wieder geben, werde ich Ihn mir nächstes mal sicher wieder holen.

Geschmack: 5/5
Ungewöhnlich: 3/5
Suchtfaktor: 5/5
Preis: 150 Yen

#5 Sandwich - 1x Erdbeersahne, 1x Früchtesahne:


Gerade bei dieser Sandwichsorte ist das gekühlte sehr angenehm. Die kalte Sahne und Erdbeeren haben bei der Wärme, die bereits im Frühling in Japan ist, etwas angenehm erfrischendes. Ansonsten ist es eines der wenigen süß belegten Sandwiches, die es gibt. Geschmacklich ist es ansonsten nicht so spektakulär, wie es vielleicht klingt. Probiert es doch einfach mal.
Das gezeigte Pack hatte übrigens ein reines Erdbeeresahne-Sandwich und ein Sandwich mit gemischten Früchten drin.
Vielleicht mach ich auch einfach mal solche Sandwiches für eine Party. Wichtig ist hier, dass es Weißbrot ohne Rand sein sollte.
Nachdem ich mittlerweile übrigens mehrmals deutsche Sandwiches probiert habe, vermisse ich die japanischen, da die Brote dort einfach frischer schmecken. In Deutschland hat mich noch kein Sandwich überzeugt.

Geschmack: 4/5 (+0,5, frischer als in DE)
Ungewöhnlich: 2,5/5 (+0,5, da bessere Qualität als in DE)
Suchtfaktor: 3/5

#6 Brioche mit Erdbeermarmelade:


Im Grunde handelt es sich hierbei um ein Brioche mit Erdbeermarmelade. Die Konsistenz ist daher typisch weich. Geschmacklich ist es eher langweilig. Die Marmelade hat leider weder nennenswerte Süße noch Geschmack. Hier schmeckt eigentlich jede deutsche Marmelade aromatischer.
Wenn ihr also etwas anderes im Regal seht, dass ich auch probieren wollt, nehmt lieber das andere! Es gibt zu viele gute Sachen als das sich dieses hier gelohnt hätte.

Geschmack: 2/5
Ungewöhnlich: 2/5
Suchtfaktor: 2/5

Welche Erdbeerspeisen könnt ihr aus Japan empfehlen, wenn man mal wieder zur Saison da ist?

Samstag, 1. Januar 2011

Rezept #2: Flammende Herzen

Ich poste auch mal meine Plätzen von Weihnachten.
Das Rezept hab ich von nem Dr. Oetker-Heftchen (mit  Änderungen).

 Bei mir ergab es ~100 einzelne Plätzen bzw. nach dem Aufeinanderlegen ~50 Stück.

Zutaten

Teig

  • 300g Mehl
  • 200g Zucker
  • 1Pck. Vanillinzucker
  • 200g Butter oder Magarine (Ich habe zwar 275g genommen, aber da der Teig etwas sehr weich wahr, empfehle ich 200g!)
  • 1 Ei (Größe M)
  • 50g fein gemahlene Pistazien

Belag:

  • VIEL Puderzucker (ca. 200g)
  • etwas Zitronensaft
  • Wasser
  • ein Glas Hagebuttenkonfitüre (Die Marmelade muss nach dem Trocknen fest/zäh werden! Daher gehen vermutlich nicht alle Sorten von Konfitüre.)


Zubereitung

1. Schritt: Teig
Mischt Mehl, Zucker, Vanillinzucker und Ei in einer Schüssel. Erwärmt außerdem die Butter so, dass sie weich wird. Die Pistazien ggf. noch zermahlen und dann mit der Butter zu dem Teig geben. Anschließend die ganze Maße gut durchkneten/rühren bis ein gleichmäßiger Teig entsteht.
Den fertigen Teig ungefähr eine Stunde kalt stellen.
Anschließend die Arbeitsfläche einmehlen und den Teig dünn ausrollen,  Herzen ausstechen (es gehen auch andere Formen) und das ganze solange wiederholen, bist der komplette Teig verarbeitet ist! (Bitte nicht vergessen, auch die Rolle etwas einzumehlen! Der Teig klebt!!!) Falls ihr, wie ich, dass Problem habt, dass der Teig sehr weich ist und ihr die Plätzen schwer hocheben könnt, nehmt ein Messer zu Hilfe. Der Teig ergibt ungefähr 3 Bleche.

2. Schritt: Backen
Ober-/Unterhitze: etwa 180°C (vorgeheizt)
Heißluft: etwa 160°C (vorgeheizt)
Gas: etwas Stufe 3 (vorgeheizt)
Backzeit nach Rezept sind 10 Minuten.
Schaut einfach, bis die Plätzchen leicht braun werden und nehmt sie dann raus! Anschließend die Plätzchen gut abkühlen lassen!

3. Schritt: Verzierung
Nun rührt ihr etwas Zuckerguss an. Dazu einfach nach Gefühl Puderzucker, ein paar Spritzer Zitronensaft und heißes Wasser vermengen. Wenn er etwas zäh ist, ist er optimal!
Nehmt ein Plätzen und bestreicht die obere Seite komplett mit Konfitüre. (Ich hab ein Messer dazu genommen.)
Das zweite Plätzen bestreich ihr nun ebenfalls mit einem Messer komplett mit Zuckerguss. Anschließend kommt mit der Konfitüre ein Muster drauf! Am besten ihr nehmt mit einem Teelöffel etwas Konfitüre aus dem Glas und streicht diese mit einem Zahnstocher vom Löffel auf das Plätzen. Anschließend könnt ihr den Klecks mit dem Zahnstocher zurecht ziehen. Wer will, kann das Herz auch einfach Hälfte, Hälfte bestreichen, wie ihr bei dem Foto seht. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Zum Schluß drückt ihr noch das Herz mit Zuckerguss auf das Herz mit Konfitüre. Das ganze so lange wiederholen, bis alle Plätzen zusammen geklebt sind.
Wichtig ist, die Plätzen jetzt einen Tag offen stehen zu lassen, damit der Zuckerguss und die Konfitüre aushärten können! Und wenn ihr die Plätzen anschließend stapelt, legt am besten immer Alufolie dazwischen!

Guten Appetit!

R.I.P
Yamini Zouren